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  • Chef des Bankensoftware-Herstellers Finnova: «Ein grosser Teil der Innovation spielt sich in der Zentralschweiz ab»
    2021-01-21 12:00 - (Luzerner Zeitung)

    Fast alle Zentralschweizer Kantonalbanken, Valiant und die Migros Bank nutzen die Bankensoftware des Lenzburger Herstellers Finnova. CEO Hendrik Lang sagt im Interview, was Kunden von ihren Banken erwarten und wie es um den Standort Seewen steht.

    von Maurizio Minetti, Luzerner Zeitung

    Sie entwickeln Software, die von Schweizer Banken genutzt wird. Was erwarten Kunden von ihren Banken?

    Hendrik Lang: Für Bankkunden, insbesondere den digital affinen, wird es generell immer wichtiger, dass sie so viele Prozesse wie möglich digital abwickeln können. Heutige Bankkunden wollen vielleicht in die Filiale gehen, um sich dort beraten zu lassen. Wenn sie aber nur eine neue Kreditkarte brauchen oder ihre Adresse ändern müssen, wollen sie dies vermehrt digital erledigen. Sie erwarten, dass sie so viel wie möglich bequem über das E-Banking-Portal oder die App machen können.

    Und sie erwarten auch, dass sie bei einem Problem nicht alles dreimal erklären müssen, sondern die Bankmitarbeiter bereits erkennen, wenn ein Kunde digitaleinen Prozess gestartet hat, und diesen dann nahtlos weiterführen.

    Die Sicherheit im Netz ist auch ein wichtiges Thema für Bankkunden. Welche Rolle spielt dabei, ob eine Bank Finnova-Softwareverwendet oder jene der Konkurrenz?

    Tatsächlich gibt es Kernbereiche einer Bankensoftware, die überall gleich sind. Der Bankkunde wird nie merken, ob seine Zahlung auf einer Finnova- Plattform abgewickelt
    wird oder über eine andere Software. Wir nennen dies den Backoffice-Bereich. Dann gibt es aber auch den Frontoffice-Bereich, und hier unterscheiden sich die Systeme zum Teil gewaltig. Wir sprechen vom Schaufenster der Bankensoftware, womit vor allem das E-Banking-System und die Mobile-App gemeint sind, aber auch viele andere Applikationen. Jedes Finanzinstitut entscheidet individuell, in welcher Art und Weise es welches Produkt seinen Kunden anbietet.

    Sie zählen die Zentralschweizer Kantonalbanken– ausser jene aus Luzern – zu Ihren Kunden. Auch Valiant und Migros Banknutzen die Finnova-Software. Wie gehen diese Banken mit Applikationen um? Sind sie experimentierfreudig?

    Diese Banken investieren fortlaufend in neue Themen, insbesondere auch im Bereich der Digitalisierung.

    Spricht man von der Schweizer Bankenlandschaft, hat man immer Zürich oder Genf im Kopf, dabei spielt sich ein grosser Teil der Innovation auch in der Zentralschweiz ab.

    Die Kantonalbanken der Innerschweiz haben mit uns schon diverse Pilotprojekte für verschiedene Applikationen durchgeführt. Sie führen also Produkte als erste Bank von unseren 100 Kundenbanken ein. Das ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance, weil die Bank das Produkt so von Anfang an mitprägen kann und die Innovation als erste auf den Markt bringt. So hat zum Beispiel die Schwyzer Kantonalbank als erste Bank einen ganz neuen, modernen Beraterarbeitsplatz eingeführt oder die Obwaldner Kantonalbank ein neues Kundenportalmit der Möglichkeit des Self-Onboardings für Kunden. Damit ist die digitale Kontoeröffnung gemeint.

    Sie haben im Kanton Schwyz eine Niederlassung. Was machenSie dort genau?

    Wir haben in Seewen nach dem Stammsitz Lenzburg diezweitgrösste Niederlassung mit aktuell rund 75 Angestellten. Sie kümmern sich um den Betrieb der
    Software, bearbeiten Anfragen der Banken, entwickeln kundenspezifische Lösungen und stellen die Software denBanken zur Verfügung. Wenn Sie zum Beispiel als Kunde der Obwaldner Kantonalbank das E-Banking nutzen, dannwird dieses von Seewen aus betrieben. Mehr als die Hälftedes Umsatzes im Dienstleistungsbereich generieren wirvon Seewen aus.

    Haben Sie in Seewen Ausbaupläne?

    In den letzten drei Jahren hat sich die Belegschaft in Seewen fast verdoppelt, wir wachsen also kontinuierlich und suchen noch weitere Mitarbeitende an unserem Standort in Seewen. Über alle Finnova-Niederlassungen hinweg haben wir im vergangenen Jahr 50 neue Stellengeschaffen.

    Wie ist das möglich, wenn die Finanzindustrie doch wegen tiefer Zinsen unter Druck ist und sparen muss? Erst kürzlich hat die UBS die Schliessung von 44 Filialen beschlossen.

    Die Banken wissen, dass sie in den digitalen Bereich investieren müssen. Eine Investition in eine moderne Bankensoftware hilft langfristig, effizienter zu werden und damit Kosten zu sparen. Darum ist die Nachfrage nach unseren Produkten hoch, obschon die Bankenbranche vor Herausforderungen steht. Unsere Auftragsbücher sind daher voll, vor allem in den Bereichen Digitalisierung, Data Analytics und Integration.

    Haben klassische Banken denn überhaupt eine Chance gegenagile Jungunternehmen, die viel tiefere Kosten haben?

    Natürlich. Umfragen zeigen, dass Schweizer eher den hiesigen Banken als den grossen Digitalfirmen vertrauen. Die Neobanken müssen sich das Vertrauen erst noch verdienen, ausserdem decken sie meistens nur einen Teil der Wertschöpfung ab, bieten also zum Beispiel nur Zahlungsverkehr an oder ein Vorsorgeprodukt. Letztlich geht es hier aber nicht um einen Kampf der Kulturen, denn es gibt schon seit längerem auch Kooperationen zwischen Banken und Start-ups.

    "Unsere Software hilft dabei, dass Banken Drittprodukte anderer Unternehmen integrieren können." Ein Trend sind zum Beispiel Produkte für das persönliche Finanzmanagement, die Einnahmen und Ausgaben grafisch aufzeigen. Dem Endkunden ist es letztlich egal, ob eine Applikation von Finnova oder von einem anderen Anbieterkommt. Er will bei seiner Bank die digitalen Produkte vorfinden, die er nutzen möchte.

    Die meistgenutzte Bankensoftware der Schweiz

    Der deutsch-schweizerische Doppelbürger Hendrik Lang(51) ist seit September 2018 CEO des Lenzburger Herstellers von Bankensoftware Finnova. Finnova gehört mehrheitlich dem deutschen IT-Unternehmen msg. Anteile besitzen auch die Swisscom sowie mehrere Banken, die zum Kundenkreis von Finnova gehören, sowie die Geschäftsleitung. Finnova beschäftigt insgesamt 450Mitarbeitende. Mit über 100 Banken auf der Kundenliste ist Finnova nach eigenen Angaben die meistgenutzte Bankensoftware der Schweiz. Zählt man allerdings die Zahl der Nutzer bei den verschiedenen Banken, schwingt der Mitbewerber Avaloq obenaus. Finnova und Avaloq teilen sich den Schweizer Markt für sogenannte Core-Banking-Systeme auf. Ein solches Kernbankensystem bildet die wichtigsten Prozesse innerhalb einer Bank ab, also zum Beispiel die Kontoführung oder den Zahlungsverkehr. Die Software arbeitet also im Hintergrund, im sogenannten Backoffice. In den letzten Jahren haben die beiden Softwarehersteller aber vermehrt auch Produkte entwickelt, die an der Schnittstelle zum Kunden genutzt werden.

     

  • Finnova nomme Daniel Bernasconi Chief Technology Officer et accueille Olaf Romer, ancien Head of Corporate IT de Baloise Group, dans son Comité de direction
    2020-10-14 14:00 - (Finnova AG)

    Lenzbourg, le 14 octobre 2020. – Dans le cadre de sa stratégie de croissance «transform25», Finnova crée le nouveau département stratégique «Technology». Celui-ci sera placé sous la responsabilité de Daniel Bernasconi, qui prendra ses fonctions de Chief Technology Officer le 1er novembre 2020. Olaf Romer lui succédera alors au poste de Chief Services Officer. Finnova a trouvé en la personne d’Olaf Romer un manager de haute volée dont l’expérience profitera au développement du département Services, qui occupe une place importante dans l’entreprise.

    Après cinq années à la direction du département Services de Finnova, Daniel Bernasconi peut se targuer d’un excellent bilan. Le département regroupe l’Application Management à Seewen et le nouveau service Solutions, qui est entre autres responsable de Finnova Open Platform, les solutions SaaS ainsi que les prestations de consulting et d’intégration. Finnova mise pleinement sur sa transformation en fournisseur de solutions, sur l’ouverture de Finnova Banking Software avec l’Open Platform et sur une coopération accrue avec de nombreuses fintechs. Par conséquent, le développement d’Open Platform, la modernisation du progiciel Finnova et le consulting en architecture revêtent la plus haute importance pour l’éditeur logiciel et son vaste écosystème. C’est dans ces domaines qu’œuvrera Daniel Bernasconi en tant que CTO. Entouré d’une équipe dédiée, il fera également profiter les clients et partenaires de son expertise. «J’ai toujours mis un point d’honneur à considérer Finnova Banking Software non pas comme un produit fermé, mais comme un élément ouvert au sein du paysage de solutions toujours plus dynamique de nos clients. Je me réjouis de pouvoir agir encore davantage en ce sens dans mes nouvelles fonctions», confie Daniel Berlusconi.

    Le Comité de direction de Finnova accueille un nouveau Chief Services Officer en la personne d’Olaf Romer. Ce dernier, qui a plus de vingt ans d’expérience à différents postes d’encadrement au sein de Baloise Group, est un spécialiste aguerri des TIC et des services. «Nous sommes ravis d’accueillir parmi nous un expert du calibre d’Olaf, qui a fait ses classes dans le secteur informatique, aime le collectif et vit l’orientation client. Son savoir-faire et le carnet d’adresses qu’il s’est constitué dans les assurances sont des atouts indéniables, dont il se servira entre autres pour ouvrir à Finnova les portes des établissements proches des banques tels que les institutions de prévoyance, les compagnies d’assurances et les sociétés de gestion de fortune», se réjouit Hendrik Lang, CEO de Finnova.

    Daniel Bernasconi et Olaf Romer seront tous deux placés sous la responsabilité du CEO Hendrik Lang.

    Communiqué de presse 201014_MM_Finnova_CTO_CSO

  • Finnova remporte le FinTech Breakthrough Award 2020 pour sa solution d’analytique financière innovante
    2020-03-12 06:00 - (Finnova AG)

    Finnova remporte le FinTech Breakthrough Award 2020 pour sa solution d’analytique financière innovante

    Le prestigieux programme de récompenses met à l’honneur les produits et entreprises d’excellence dans les technologies financières

    LOS ANGELES, le 11 mars 2020 – L’agence de market intelligence indépendante FinTech Breakthrough, qui distingue les entreprises, technologies et produits de premier ordre sur le marché mondial des fintechs, a annoncé aujourd’hui avoir décerné le prix de la «Meilleure plateforme d’analytique prédictive» à la solution Finnova Analytical Framework (FAF) de Finnova, acteur majeur de l’édition de logiciels bancaires sur la place financière suisse.

    FAF est une plateforme d’analytique réellement unifiée qui répond aux besoins des établissements financiers modernes en la matière. La solution offre une vue analytique intégrale et totalement cohérente de tous les risques et menaces mais aussi des potentiels propres à une banque.

    FAF adopte une approche agrégée novatrice qui couvre une multitude de sujets simultanément. Certains relèvent de la conformité réglementaire, d’autres non: lutte contre le blanchiment d’argent, détection et prévention de la fraude, filtrage des transactions par rapport à des listes de sanctions officielles, analyse d’une couverture médiatique négative, analyse de la capacité de remboursement, CRM analytique, cyberanalytique, gestion du risque et modélisation comptable, conseil robotisé ou modélisation des données du marché financier. La plateforme d’analytique FAF réunit tous ces aspects, avec à la clé d’énormes gains en termes de synergies, de cohérence, d’économies potentielles et de réduction des coûts.

    (...)

    Communiqué pour les médias (en anglais) Finnova Analytics FinTech Breakthrough 2020

  • Goodbye "Fin"? Hello "Tech"?
    2020-03-04 14:01 - (Finnova AG)

    Die von der Hochschule Luzern jährlich publizierte “IFZ FinTech Study 2020” bietet zum fünften Mal eine Übersicht über den Schweizer FinTech Sektor. Finnova unterstützt diese Studie seit Beginn weg unter dem Motto "Wissenschaft&Praxis". Während die Ergebnisse der aktuellen Studie ein weniger starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr zeigen, weisen sie gleichzeitig auf den erhöhten Reifegrad des Sektors und die Bedeutung von «Tech» gegenüber «Fin» hin.


  • 2020-01-16 06:00 - (finn)