Technologie

Die Technologie- und Architektur-Stacks, auf denen die Finnova Banking Software aufbaut, bestimmen die Performance, die Flexibilität und die Betriebskosten der Software. Mit veränderten Anforderungen des Bankings an IT-Lösungen und aufgrund stetig neuer technologischer Möglichkeiten müssen sich sowohl die verwendeten technologischen als auch architektonischen Konzepte laufend anpassen. Technologie ist dabei nie ein Selbstzweck. Wir verfolgen strikt den Grundsatz «Business drives Technology, and Technology enables Business».

Technologische Entwicklung der Finnova Banking Software

Seit den Anfängen der Finnova Banking Software haben sich die Anforderungen der Banken stetig weiterentwickelt, ebenso wie die technologischen Möglichkeiten.

In der über 40-jährigen Geschichte von Finnova sind die unserer Software zugrunde liegenden Technologie- und Architektur-Stacks bereits drei Mal erfolgreich erneuert worden. Aktuell arbeiten wir an der vierten Erneuerung. Dabei wird die neue Technologie stets parallel bzw. ergänzend zur etablierten Technologie eingeführt. Die etablierte Technologie ist das zuverlässige Rückgrat, während die neue Technologie die Realisierung von Innovationen und zeitgemässer User Experience ermöglicht.

Etablierte "Gamma"-Technologie

Die Core Suite basiert heute auf dem sogenannten «Gamma»-Technologie- und Architektur-Stack, welcher die Anforderungen an das Rückgrat einer Bankenapplikation ideal abdeckt. So setzten wir auf etablierte, für ein transaktionsorientiertes System optimierte Komponenten.

Der wesentlichste Teil stellt eine Oracle Datenbank dar, welche die komplette Datenhaltung sowie die Business-Logik abdeckt. Der Presentation Layer, also das UI, ist in Java geschrieben. Durch die langjährige Erfahrung und den sehr hohen Reifegrad der verwendeten Technologien können wir eine nachhaltig hohe Stabilität und einen hohen Durchsatz erreichen, was für ein Kernbankensystem unabdingbar ist.

Die Anwendung der Technologien wurde über die Jahre hinweg laufend optimiert, so dass heute in der Core Suite sehr hohe Transaktionsvolumen effizient und stabil abgewickelt werden können. Dank ausgeklügelten Caching- und Load-Balancing-Mechanismen ist auch die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Tausend User auf einer Installation problemlos möglich.

Ergänzende Betriebsmodelle

Zur zeitnahen Umsetzung individueller Lösungen, vor allem im Bereich der Front-Applikationen, die vom heutigen Single-Source-Ansatz abweichen werden, braucht es zu den existierenden Betriebsmodellen ein ergänzendes Betriebsmodell.

Durch die Verwendung von modernen Cluster-Lösungen (OpenShift) wird ein Modell für den Betrieb der neuen Applikationen (containerbasierte Technologie) eingeführt, mit welchem Finnova und die Betreiber für jeden Kunden eine bank­individuelle Lösung betreiben können – ohne die Notwendigkeit für dedizierte Infrastruktur. Dieses neue Betriebsmodell basiert ebenfalls auf Open-Source-Komponenten wie Linux oder OpenShift, so dass keine proprietäre Hard- und Software angeschafft werden muss. Sie sind integrierter Bestandteil des Omega-Architektur- und Technologie-Stacks. Damit lassen sich die TCO dank Verwendung von Mainstream-Hardware und lizenzfreien Betriebssystemen trotz grossem Individualisierungsgrad tief halten. Mit der daraus resultierenden Entlastung der transaktionsbezogenen Systeme des Finnova Core können zudem die Betriebskosten in Zukunft potenziell weiter reduziert werden.