Neuer Technologie-Stack

Mit dem Ausbau der Finnova Banking Software, insbesondere in den frontnahen Suiten, und der Öffnung der Software über die Solution Suite unterstützen wir Banken bei der Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle an der Kundenfront. Moderne, digitale Kundenerlebnisse stellen neue Anforderungen an Design, Mobilität und intuitive Bedienung. Gleichzeitig müssen die Integration mit dem Finnova Core und ein sicherer und konsistenter Datenfluss gewährleistet sein.

Finnova adressiert diese Herausforderungen durch den Einsatz neuer technologischer Konzepte für Neuentwicklungen wie der Front Suite. Für diese Applikationen ist ein neuer Technologie-Stack entwickelt worden, der die aktuellen technologischen Möglichkeiten und Konzepte nutzt. Zugleich ist damit auch die Realisierung innovativer und effizienter Betriebsmodelle möglich. Für die modulare Integration in den Finnova Core kommen mit dem Finnova Integration Layer ebenfalls neue Architektur- und Technologiekonzepte zum Einsatz.

Neue Architektur- und Technologiekonzepte

Der Finnova Core basiert auf einem etablierten Technologie-Stack, der insbesondere in der Expert Suite eine konsistente Datenhaltung, eine effiziente Transaktionsabwicklung, eine Individualisierung durch Parametrierung und eine hohe Skalierbarkeit in Form der Multimandantenfähigkeit bietet. Wir setzen auch in Zukunft auf unsere Standardsoftware mit Tower-Konzept und Single-Source-Ansatz.

Grössere Flexibilität

Im Bereich der Front-Applikationen ist eine grössere Flexibilität und Individualisierung gefragt. Dafür wurde ein Technologieund Architektur-Stack entwickelt, der dies effizient ermöglicht. Die Vereinheitlichung der Schnittstellen-technologien, der konsequente Einsatz anerkannter Open-Source-Produkte und neue Betriebsmodelle gewährleisten niedrige TCO. Zentrale Features der neuen Technologie wie Failover, Skalierung, Isolierung der  Datenhaltung, Softwareverteilung, etc. verringern die Komplexität von Betrieb, Entwicklung und auch der Integration von Individual-produkten, was zu günstigeren Betriebs- und Projektkosten führt. Durch die offene und unabhängige Entwicklungs-plattform können auch Themen wie herausragendes Nutzererlebnis oder Data Analytics besser angesprochen werden.

Neue Betriebsmodelle

Zur Umsetzung individueller Lösungen, vor allem im Bereich der Front-Applikationen, die stark von einem Single-Source-Ansatz abweichen, braucht es ergänzende Betriebsmodelle. Durch die Verwendung von modernen Cluster-Lösungen (Docker Swarm) wird ein Modell für den Betrieb der neuen Applikationen eingeführt, mit welchem Finnova und die  Betreiber für jeden Kunden eine individuelle Lösung betreiben können – ohne die Notwendigkeit für dedizierte  Infrastruktur.

Diese neuen Betriebsmodelle basieren ebenfalls auf Open-Source-Komponenten wie Linux oder Docker Swarm, so dass keine proprietäre Hard- und Software angeschafft werden muss. Damit lassen sich die TCO dank Verwendung von Mainstream-Hardware und lizenzfreien Betriebssystemen trotz grossem Individualisierungsgrad tief halten. Mit der daraus resultierenden Entlastung der transaktionsbezogenen Systeme im Finnova Core können zudem die Betriebskosten in Zukunft potenziell weiter reduziert werden.

Differenzierung der Banken im Markt nur dank Core Banking System

Simon Kauth, Chief Product Officer

Was benötigen Banken, um den steigendenden Anforderungen aus der fortschreitenden Digitalisierung erfolgreich zu begegnen? Dieser Frage geht Simon Kauth, Chief Product Officer von Finnova nach.

Eine Erkenntnis setzt sich durch: Differenzierung und Individualisierung der Banken im Markt werden nur möglich, wenn das Core-Banking-System mit seiner Verarbeitungsengine zuverlässige Dienste leistet. Konsistente Daten, hohe Verfügbarkeit und Performanz sind die Schlüsselbegriffe. Mehr dazu im Artikel hier

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