Datenschutzgesetz und Ausblick Regulatorien

Neue Regulatorien werden vor allem mit zusätzlicher Bürokratie und Aufwänden assoziiert. Richtig angegangen, können sie aber auch zu einer Standardisierung und Industrialisierung der Prozesse in der Bank beitragen. Bestenfalls antizipieren diese optimierten Prozesse sowohl den technologischen Wandel als auch die absehbaren regulatorischen Entwicklungen am Horizont.

Das Bestreben von Finnova ist es, unsere Lösungen möglichst kanalunabhängig und servicebezogen zu gestalten. Dabei sorgt die Masterdatenhaltung in der Finnova Banking Software für Konsistenz. Das Management und der Schutz dieser Daten werden natürlich immer auf dem neusten Stand der Technik gehalten. Dies stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden, sondern entspricht auch den gesetzlichen Vorgaben – sei es der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) oder dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG), das sich im Moment in Totalrevision befindet.

Das Client-Lifecycle-Konzept von Finnova ist parallel zum Data Lifecycle zu sehen und stellt einen wesentlichen Teil dieser Bestrebungen dar. Es soll den ganzen Kundenlebenszyklus abdecken, vom potenziellen Kunden bis hin zur Beendigung der Geschäftsbeziehung und der definitiven Löschung der Kundendaten. Die Umsetzung steht auch im Hinblick auf Compliance im Fokus; mit Inkrafttreten des neuen Datenschutzgesetzes wird sie unabdingbar. Während die grosse regulatorische Welle etwas abzuebben scheint, wird den Compliance-Abteilungen die Arbeit auf absehbare Zeit trotzdem nicht ausgehen – ob beim Kleinbankenregime, bei Änderungen der Einlagensicherung, der Revision des Datenschutzgesetzes oder zukünftigen Themen wie Sustainable Finance.

Finnova bleibt am Ball. Wir sind aber auf den Input unserer Kunden angewiesen: Ob im Expert Panel oder innerhalb verschiedener Arbeitsgruppen - nur gemeinsam mit unseren Kunden können wir die Prioritäten und den Fahrplan bestimmen und so auch im Compliance-Bereich «Solutions for Smarter Banking» sicherstellen.