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Corporate News

  • FinTech made in Switzerland: Erste Wolken am Horizont
    2021-03-03 14:01 - (Finnova AG)

    Sperrfrist 3.3.21/14:00H

    Der Schweizer FinTech-Markt ist im Jahr 2020 ein weiteres Mal gewachsen. Ein genauerer Blick auf den Sektor lässt jedoch erahnen: Das Wachstum der Branche gerät ins Stocken. Das zeigen die Ergebnisse der diesjährigen FinTech-Studie der Hochschule Luzern.

    Die Schweizer FinTech-Branche hat sich in den letzten Jahren von einem Nischenmarkt zu einem relevanten Anbieter von innovativen Lösungen für die Schweizer Finanzindustrie entwickelt. Zum Ende des Jahres 2020 waren insgesamt 405 Schweizer FinTech-Unternehmen in der Schweiz ansässig, was einem Anstieg von 23 Unternehmen (plus sechs Prozent) gegenüber dem Jahr 2019 entspricht (siehe Abbildung 1). Die Mehrheit der Unternehmen bietet dabei Lösungen im Bereich des Investment Management und der Bankeninfrastruktur an. Ihre Geschäftsmodelle basieren überwiegend auf Technologien aus den Bereichen der Prozessdigitalisierung, Automatisierung und Robotics.

    Trotz der ansteigenden Anzahl an FinTech-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz gibt es im Jahr 2020 auch erste Anzeichen für eine Verlangsamung der Entwicklung des Sektors. «Seit 2015 war die Wachstumsrate noch nie so tief», sagt Thomas Ankenbrand, Studienleiter und Dozent für Banking and Finance an der Hochschule Luzern. Weitere Indikatoren, die auf eine Verlangsamung der Schweizer FinTech-Branche hindeuten, sind der sinkende Median der Gesamtkapitalisierung der Unternehmen und der konstant bleibende Median der Mitarbeitendenzahl. Ein Blick auf die Belegschaft der Schweizer FinTech-Unternehmen zeigt zudem: Der Anteil ihrer Mitarbeitenden, die nicht mehr in der Schweiz, sondern im Ausland stationiert sind, steigt kontinuierlich an. Ende 2020 machte diese Gruppe bereits mehr als einen Drittel aller Beschäftigten von Schweizer FinTech-Unternehmen aus.

    Die guten Bedingungen in der Schweiz verschlechtern sich tendenziell

    Die Schweiz steht im internationalen Vergleich bezüglich der vorherrschenden Rahmenbedingungen für FinTech-Unternehmen weiterhin gut da, wie aus dem FinTech-Hub-Ranking der HSLU-Studie hervorgeht (Abbildung 2). «Die Bedingungen haben sich in den letzten Jahren aber im Vergleich zu den anderen führenden FinTech-Ökosystemen tendenziell verschlechtert», erläutert Ankenbrand. Dies trifft insbesondere auf soziale und wirtschaftliche Umweltfaktoren zu. Eine weiterführende Analyse zeigt, dass die Qualität des Umfeldes einen klar positiven Zusammenhang mit der Grösse eines FinTech-Sektors aufweist. «Diesen Rahmenbedingungen Sorge zu tragen ist nicht nur für die ansässige FinTech-Branche, sondern auch für die Schweizer Finanzindustrie insgesamt von Bedeutung», so der FinTech-Experte.

    FinTech kommt langsam in der realen Welt an

    Ein großer Teil der Volumina, sei es im Zahlungsverkehr, bei Krediten oder Investitionen, wird immer noch von traditionellen Finanzinstituten und einzelnen etablierten FinTech-Unternehmen abgewickelt. Ein Blick auf die Zahlen zeigt zudem, dass Schweizer Banken im Laufe der Zeit effizienter geworden sind und sich der Effekt der Digitalisierung langsam materialisiert. Dies ist unter anderem auf FinTech-Lösungen zurückzuführen, welche gemäss den Erkenntnissen der Studie mehrheitlich auf das Business-to-Business-Geschäft abzielen, was auch innovative Lösungen für etablierte Banken inkludiert. Generell konnten traditionelle Finanzinstitute die verwalteten Volumina steigern, während sie ihre Kosten stabil hielten. «Diese Entwicklung spiegelt sich jedoch nicht auf der Ertragsseite wider», so Thomas Ankenbrand. Das deute laut den Studienautoren darauf hin, dass die gewonnenen Effizienzgewinne direkt an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden.

    Open Banking realisiert sich über Plattformen

    Angetrieben durch den Druck auf Geschäftsmodelle, durch technologische Fortschritte, veränderte Kundenbedürfnisse und regulatorische Anforderungen gilt Open Banking, bei dem Banken und Drittanbieter gewisse Daten beziehungsweise Dienstleistungen miteinander austauschen, als bedeutender Trend in der Finanzbranche. Eine in der Studie präsentierte Umfrage unter IT-Verantwortlichen bei Schweizer Banken zeigt jedoch, dass der Druck zur Öffnung von Bankschnittstellen wie auch der Bedarf an entsprechenden Lösungen, insbesondere im Business-to-Consumer-Bereich, relativ gering ist. Weitere Hinderungsgründe für die Implementierung von Open-Banking-Lösungen sind die hohen Kosten und Aufwände sowie Bedenken in Bezug auf die IT-Sicherheit und die fehlende Standardisierung. Letzteres ist, zumindest teilweise, darauf zurückzuführen, dass Open Banking in der Schweiz vom Markt getrieben und nicht wie in der Europäischen Union über verbindliche Richtlinien (PSD2) verordnet ist. Trotzdem haben sich bereits verschiedene Plattformen herausgebildet, die den sicheren und standardisierten Austausch von Daten und Dienstleistungen ermöglichen. Diese Plattformen werden auch zunehmend von den Banken genutzt, insbesondere im Firmenkundengeschäft.

    «Skin in the game matters»

    Die Risikokapitalaktivität stellt den Indikator mit der höchsten Bedeutung im FinTech-Hub-Ranking dar. Diesbezüglich ist die Schweiz grundsätzlich gut aufgestellt. Indikatoren dafür sind das Wagniskapitalvolumen, das in den FinTech-Sektor investiert wird, sowie die von Schweizer FinTech-Unternehmen wahrgenommenen geringen Schwierigkeiten bei der Aufnahme neuer Finanzmittel. Total konnte der Sektor im Jahr 2020 so rund 260 Millionen Schweizer Franken an neuem Kapital aufnehmen. Auch für die einzelnen Unternehmen ist die Gesamtkapitalisierung von Bedeutung. Diese weist neben dem Umsatz und der Anzahl der Mitarbeitenden einen signifikanten Zusammenhang mit der Bewertung eines FinTech-Unternehmens auf, was aus einer quantitativen Analyse in der Studie hervorgeht.

    Medienmitteilung IFZ FinTech-Studie 2021

     

    contact for media representatives:

    Lucerne University of Applied Sciences and Arts

    Professor Dr Thomas Ankenbrand, Head of programme and lecturer

    T +41 41 757 67 23, E-Mail: thomas.ankenbrand@hslu.ch

     

  • Portal aaS von Finnova & ti&m für die Obwaldner Kantonalbank
    2021-01-27 16:40 - (Finnova AG)

    In weniger als fünf Minuten zum neuen Bankkonto

    Zürich, 27. Januar 2021 – Mit dem Digital Onboarding für die Obwaldner Kantonalbank lancierte ti&m zusammen mit Finnova Anfang Jahr einen neuen Service für die Finnova-Community: In weniger als fünf Minuten gelangen Neukunden jetzt zu ihrem Bankkonto, und das rund um die Uhr.

    Das Digital Onboarding von ti&m ist ein vollautomatisierter End-to-End-Prozess. Es ist Teil der ti&m channel suite – dem Digitalisierungs-Baukasten von ti&m für Banken. Benutzerfreundlich und unkompliziert können Neukunden 24 Stunden am Tag ein neues Konto eröffnen und sofort nutzen. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen ti&m und Finnova fügt sich die Lösung nahtlos in das bestehende Kernbankensystem von Finnova ein und führt den Neukunden Schritt für Schritt durch alle nötigen Aktionen. Die Kundendaten werden direkt im Kernbankensystem der OKB gespeichert, was den Aufwand im Vergleich zu einer herkömmlichen Kontoeröffnung erheblich reduziert.

    Alle erforderlichen Checks erfolgen vollautomatisiert. Dabei kommen modernste Technologien zum Einsatz, um Fälschungen zu erkennen und um sicherzustellen, dass es sich um eine reale Person handelt. Der Prozess ist konform mit den Vorgaben der FINMA und umfasst alle notwendigen Checks im Hintergrund (Blacklist, PEP-Check, Dubletten-Check).
    Der Service steht ab Anfang Jahr allen Banken aus der Finnova-Community zur Verfügung und kann ohne grossen Aufwand sofort genutzt werden. Durch den reduzierten Aufwand bei der Registrierung von Neukunden können Banken so erheblich an Kosten sparen und ihren Kunden einen neuartigen Onboarding-Prozess ermöglichen. Die Onboarding-Lösung ist Teil des Portal as a Service, ein Angebot welches von Finnova zusammen mit ti&m entwickelt wurde.

    Thomas Wüst, CEO von ti&m, zeigt sich begeistert über die neue Lösung: «Trotz der hohen technischen Komplexität haben wir es geschafft, in kurzer Zeit eine neuartige Onboarding-Lösung zu realisieren, welche im Moment seinesgleichen im Schweizer Markt sucht. Dank der Kooperation mit Finnova können wir den Onboarding-Prozess allen  Finnova-Banken as a Service anbieten, was den Banken Zeit und Kosten spart. Ein echter Gewinn für Banken und deren Kunden.»

    «Nebst dem digitalen Onboarding bietet die Portal-Lösung zahlreiche weitere Funktionalitäten wie z. B. den digitalen Dokumentenaustausch, online Terminvereinbarungen oder eine Chatfunktion. Das Portal wird in Ergänzung zu weiteren digitalen Applikationen der OKB durch Finnova im SaaS-Modell zur Verfügung gestellt. Mit dieser Finnova «Inno-Plattform» wird es der OKB ermöglicht, Prozesse über die verschiedenen Applikationen resp. Kanäle aufeinander abgestimmt zu orchestrieren und nahtlos in das Kernbankensystem zu integrieren», so Hendrik Lang, CEO der Finnova.

    MM Portal-as-a-Service von Finnova & ti&m für die Obwaldner Kantonalbank

  • Chef des Bankensoftware-Herstellers Finnova: «Ein grosser Teil der Innovation spielt sich in der Zentralschweiz ab»
    2021-01-21 12:00 - (Luzerner Zeitung)

    Fast alle Zentralschweizer Kantonalbanken, Valiant und die Migros Bank nutzen die Bankensoftware des Lenzburger Herstellers Finnova. CEO Hendrik Lang sagt im Interview, was Kunden von ihren Banken erwarten und wie es um den Standort Seewen steht.

    von Maurizio Minetti, Luzerner Zeitung

    Sie entwickeln Software, die von Schweizer Banken genutzt wird. Was erwarten Kunden von ihren Banken?

    Hendrik Lang: Für Bankkunden, insbesondere den digital affinen, wird es generell immer wichtiger, dass sie so viele Prozesse wie möglich digital abwickeln können. Heutige Bankkunden wollen vielleicht in die Filiale gehen, um sich dort beraten zu lassen. Wenn sie aber nur eine neue Kreditkarte brauchen oder ihre Adresse ändern müssen, wollen sie dies vermehrt digital erledigen. Sie erwarten, dass sie so viel wie möglich bequem über das E-Banking-Portal oder die App machen können.

    Und sie erwarten auch, dass sie bei einem Problem nicht alles dreimal erklären müssen, sondern die Bankmitarbeiter bereits erkennen, wenn ein Kunde digitaleinen Prozess gestartet hat, und diesen dann nahtlos weiterführen.

    Die Sicherheit im Netz ist auch ein wichtiges Thema für Bankkunden. Welche Rolle spielt dabei, ob eine Bank Finnova-Softwareverwendet oder jene der Konkurrenz?

    Tatsächlich gibt es Kernbereiche einer Bankensoftware, die überall gleich sind. Der Bankkunde wird nie merken, ob seine Zahlung auf einer Finnova- Plattform abgewickelt
    wird oder über eine andere Software. Wir nennen dies den Backoffice-Bereich. Dann gibt es aber auch den Frontoffice-Bereich, und hier unterscheiden sich die Systeme zum Teil gewaltig. Wir sprechen vom Schaufenster der Bankensoftware, womit vor allem das E-Banking-System und die Mobile-App gemeint sind, aber auch viele andere Applikationen. Jedes Finanzinstitut entscheidet individuell, in welcher Art und Weise es welches Produkt seinen Kunden anbietet.

    Sie zählen die Zentralschweizer Kantonalbanken– ausser jene aus Luzern – zu Ihren Kunden. Auch Valiant und Migros Banknutzen die Finnova-Software. Wie gehen diese Banken mit Applikationen um? Sind sie experimentierfreudig?

    Diese Banken investieren fortlaufend in neue Themen, insbesondere auch im Bereich der Digitalisierung.

    Spricht man von der Schweizer Bankenlandschaft, hat man immer Zürich oder Genf im Kopf, dabei spielt sich ein grosser Teil der Innovation auch in der Zentralschweiz ab.

    Die Kantonalbanken der Innerschweiz haben mit uns schon diverse Pilotprojekte für verschiedene Applikationen durchgeführt. Sie führen also Produkte als erste Bank von unseren 100 Kundenbanken ein. Das ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance, weil die Bank das Produkt so von Anfang an mitprägen kann und die Innovation als erste auf den Markt bringt. So hat zum Beispiel die Schwyzer Kantonalbank als erste Bank einen ganz neuen, modernen Beraterarbeitsplatz eingeführt oder die Obwaldner Kantonalbank ein neues Kundenportalmit der Möglichkeit des Self-Onboardings für Kunden. Damit ist die digitale Kontoeröffnung gemeint.

    Sie haben im Kanton Schwyz eine Niederlassung. Was machenSie dort genau?

    Wir haben in Seewen nach dem Stammsitz Lenzburg diezweitgrösste Niederlassung mit aktuell rund 75 Angestellten. Sie kümmern sich um den Betrieb der
    Software, bearbeiten Anfragen der Banken, entwickeln kundenspezifische Lösungen und stellen die Software denBanken zur Verfügung. Wenn Sie zum Beispiel als Kunde der Obwaldner Kantonalbank das E-Banking nutzen, dannwird dieses von Seewen aus betrieben. Mehr als die Hälftedes Umsatzes im Dienstleistungsbereich generieren wirvon Seewen aus.

    Haben Sie in Seewen Ausbaupläne?

    In den letzten drei Jahren hat sich die Belegschaft in Seewen fast verdoppelt, wir wachsen also kontinuierlich und suchen noch weitere Mitarbeitende an unserem Standort in Seewen. Über alle Finnova-Niederlassungen hinweg haben wir im vergangenen Jahr 50 neue Stellengeschaffen.

    Wie ist das möglich, wenn die Finanzindustrie doch wegen tiefer Zinsen unter Druck ist und sparen muss? Erst kürzlich hat die UBS die Schliessung von 44 Filialen beschlossen.

    Die Banken wissen, dass sie in den digitalen Bereich investieren müssen. Eine Investition in eine moderne Bankensoftware hilft langfristig, effizienter zu werden und damit Kosten zu sparen. Darum ist die Nachfrage nach unseren Produkten hoch, obschon die Bankenbranche vor Herausforderungen steht. Unsere Auftragsbücher sind daher voll, vor allem in den Bereichen Digitalisierung, Data Analytics und Integration.

    Haben klassische Banken denn überhaupt eine Chance gegenagile Jungunternehmen, die viel tiefere Kosten haben?

    Natürlich. Umfragen zeigen, dass Schweizer eher den hiesigen Banken als den grossen Digitalfirmen vertrauen. Die Neobanken müssen sich das Vertrauen erst noch verdienen, ausserdem decken sie meistens nur einen Teil der Wertschöpfung ab, bieten also zum Beispiel nur Zahlungsverkehr an oder ein Vorsorgeprodukt. Letztlich geht es hier aber nicht um einen Kampf der Kulturen, denn es gibt schon seit längerem auch Kooperationen zwischen Banken und Start-ups.

    "Unsere Software hilft dabei, dass Banken Drittprodukte anderer Unternehmen integrieren können." Ein Trend sind zum Beispiel Produkte für das persönliche Finanzmanagement, die Einnahmen und Ausgaben grafisch aufzeigen. Dem Endkunden ist es letztlich egal, ob eine Applikation von Finnova oder von einem anderen Anbieterkommt. Er will bei seiner Bank die digitalen Produkte vorfinden, die er nutzen möchte.

    Die meistgenutzte Bankensoftware der Schweiz

    Der deutsch-schweizerische Doppelbürger Hendrik Lang(51) ist seit September 2018 CEO des Lenzburger Herstellers von Bankensoftware Finnova. Finnova gehört mehrheitlich dem deutschen IT-Unternehmen msg. Anteile besitzen auch die Swisscom sowie mehrere Banken, die zum Kundenkreis von Finnova gehören, sowie die Geschäftsleitung. Finnova beschäftigt insgesamt 450Mitarbeitende. Mit über 100 Banken auf der Kundenliste ist Finnova nach eigenen Angaben die meistgenutzte Bankensoftware der Schweiz. Zählt man allerdings die Zahl der Nutzer bei den verschiedenen Banken, schwingt der Mitbewerber Avaloq obenaus. Finnova und Avaloq teilen sich den Schweizer Markt für sogenannte Core-Banking-Systeme auf. Ein solches Kernbankensystem bildet die wichtigsten Prozesse innerhalb einer Bank ab, also zum Beispiel die Kontoführung oder den Zahlungsverkehr. Die Software arbeitet also im Hintergrund, im sogenannten Backoffice. In den letzten Jahren haben die beiden Softwarehersteller aber vermehrt auch Produkte entwickelt, die an der Schnittstelle zum Kunden genutzt werden.

     

  • Finnova ernennt Daniel Bernasconi zum Chief Technology Officer und verstärkt die Geschäftsleitung mit Olaf Romer, ehemaligem Head of Corporate IT der Baloise Group
    2020-10-14 14:00 - (Finnova AG)

    Lenzburg, 14. Oktober 2020. – Im Rahmen der Wachstumsstrategie «transform25» wird der neue strategische Bereich «Technology» geschaffen. Per 1. November 2020 wird Daniel Bernasconi als Chief Technology Officer dafür verantwortlich sein. Olaf Romer übernimmt zu diesem Zeitpunkt die Position des Chief Services Officer von Daniel Bernasconi. Mit Olaf Romer konnte Finnova eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit gewinnen; er wird dank seiner Erfahrung den bedeutenden Bereich Services weiter ausbauen.

    Daniel Bernasconi hat in den letzten 5 Jahren den Bereich Services von Finnova erfolgreich auf- und ausgebaut. Dieser beinhaltet das Application Management in Seewen und das neu etablierte Solutions-Geschäft wie die Finnova Open Platform, das SaaS-Business sowie das Consulting- und Integrationsgeschäft. Durch die Transformation zu einem Lösungsanbieter, die konsequente Öffnung der Finnova Banking Software über die Open Platform und die verstärkte Zusammenarbeit mit zahlreichen Fintechs haben Themen wie die Weiterentwicklung der Open Platform, die Modernisierung des Finnova Core sowie das Consulting im Bereich Architektur eine sehr hohe Bedeutung für Finnova und ihr umfassendes Ecosystem. Daher wird Daniel Bernasconi als CTO mit einem dedizierten Team die Verantwortung für diese Bereiche übernehmen und dabei auch den Kunden und Partnern mit seiner Expertise zur Verfügung stehen. «Es war mir schon bisher ein zentrales Anliegen, die Finnova Banking Software nicht als ein in sich geschlossenes Produkt, sondern als offenen Baustein in einer sich immer rascher bewegenden Lösungswelt unserer Kunden zu verstehen. Es freut mich, in meiner neuen Rolle noch fokussierter in diese Richtung wirken zu können», so Bernasconi.

    Als neuer Chief Services Officer verstärkt Olaf Romer die Finnova-Geschäftsleitung. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung in unterschiedlichen Führungspositionen bei der Baloise Group bringt er fundierte Kenntnisse im IT- und Services-Bereich mit. Hendrik Lang, CEO von Finnova, zur Ernennung von Olaf Romer: «Wir freuen uns sehr, mit Olaf einen ausgewiesenen Experten und Teamplayer gewonnen zu haben, der das IT-Business von der Pike auf kennt und sich durch hohe Kundenorientierung auszeichnet. Mit seinem Know-how und seinem Netzwerk im Bereich Versicherungen wird Olaf unter anderem auch für den Aufbau des Geschäfts mit banknahen Instituten wie Vorsorgeunternehmen, Versicherungen und Vermögensverwaltungen verantwortlich zeichnen».

    Daniel Bernasconi sowie Olaf Romer werden beide an den CEO Hendrik Lang berichten.

    201014_MM_Finnova_CTO_CSO